Elterninfo

T A R I F O R D N U N G   (Druckdatei)

1. Geltungsbereich

Diese Tarifordnung bildet einen integralen Bestandteil des Betreuungsvertrags zwischen den Eltern (oder Erziehungsberechtigten) und der Kinderkrippe Chinderhuus zum Dischtelfink in Bezug auf den Platz und die Betreuung des Kindes. Sie regelt die Höhe des Betreuungsentgelts.

2. Allgemeines

Das Chinderhuus zum Dischtelfink ist eine kantonal anerkannte Betreuungseinrichtung und unterliegt der Aufsicht des Kantons Baselland. Der Trägerverein ist ein privater und gemeinnütziger Verein. Seine Tätigkeit wird grundsätzlich aus den Einnahmen der Betreuungskosten finanziert.

3. Grundlagen der Tarifstruktur

In den Betreuungskosten enthalten sind: die gewählten Betreuungszeiten, Verpflegung, Materialkosten und die Kosten bei Ausflügen. Nicht eingeschlossen ist der Mehraufwand durch Sonderbetreuung und Sonderwünsche.Die Tarifstruktur basiert im Grundsatz auf den folgenden Prinzipien:

Leistungsbasiert.Das Betreuungsentgelt richtet sich in erster Linie nach dem Aufwand, der dem Chinderhuus zum Dischtelfink durch die Betreuung eines Kindes entsteht. Es gilt der Grundsatz, dass ein höherer Betreuungsaufwand einen höheren Beitrag zur Deckung der Kosten erfordert. Insbesondere gilt: Kleinkinder unter 18 Monaten erfordern eine intensivere Betreuung als Kinder über 18 Monaten. Deshalb ist der Tagessatz für Kleinkinder untern 18 Monaten teurer als der entsprechende Satz für Kinder über 18 Monaten.

Mahlzeiten. Im Chinderhuus zum Dischtelfink werden den Mahlzeiten eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Ein eigens eingestelltes Küchenteam kocht täglich frisch mit ausgewählten biologischen Produkten für Kinder und Personal. Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass die Kinder im Chinderhuus zum Dischtelfink bei allen während ihrer Anwesenheit anfallenden Mahlzeiten mitessen. Hierfür ist ein pauschaler Beitrag zu bezahlen.

Einkommensunabhängig. Das Betreuungsentgelt ist einkommensunabhängig. Im Kanton Baselland gibt es Subventionen für Familien nach den Vorgaben der Gemeinden, welche ein einkommensabhängiges Tarifmodell überflüssig machen. Einkommensabhängige Subventionen sind direkt bei der Wohnsitzgemeinde zu beantragen. Weitere Informationen erteilt die Gemeinde.

4. Tarifanpassungen

Der Vorstand behält sich das Recht vor, geringfügige Anpassungen an den Tarifen per Vorstandsbeschluss in Kraft zu setzen. Als geringfügig gelten Änderungen an den Tarifgrundlagen, die insgesamt weniger als 10% Änderung der gesamten monatlichen Beitragssumme betragen. Über Anpassungen von 10% oder mehr auf die monatliche Beitragssumme entscheidet die Mitgliederversammlung.

5. Betreuungstarife
Gültig ab Februar 2019

Kinder unter 18 Monaten Kinder ab 18 Monaten
Beträge in sFr. Mittagessen
Inkl./Exkl.
Tagessatz Monatsbeitrag Tagessatz Monatsbeitrag
Halber Tag
07:00-11:30 oder 13:00-18:00 Exkl. 64 291 54 246
Halber Tag
07:00-13:00 Inkl. 74 337 64 291
3/4-Tag
07:00-15:00 Inkl. 106 482 93 423
Ganzer Tag
07:00-18:00 Inkl. 128 582 110 500
Kindergarten Kinder
12:00-18:00 Inkl. 64 291
Abholung vom Kindergarten Je Abholung
10

  • Die monatlichen Beiträge sind 12 Mal im Jahr im Voraus zu begleichen.
  • Geschwisterrabatt: 20%, wenn beide Geschwister im Dischtelfink betreut werden. Der Rabatt geht an das Kind mit dem geringeren Betreuungsumfang.
  • Kernöffnungszeiten: Mo – Fr 7:15 bis 18:00. Für die Öffnungszeit ab 7:00 Uhr bitten wir um Anmeldung.
  • Mindestbelegzeit: 3 halbe Tage oder 1.5 Tage.
  • Zusätzliche Betreuungszeiten werden gemäss der Tarifordnung verrechnet. Einzelne zusätzliche Stunden verrechnen wir mit Fr. 19.- je Stunde.
  • Wir erheben eine einmalige Reservationsgebühr von 150 Fr.
  • Schliesszeiten: Neben den gesetzlichen Feiertagen schliessen wir das Haus während der letzten zwei Wochen im Juli, vom 24.12. bis 2.1., sowie an bis zu vier weiteren Tagen (Brückentage, Weiterbildung).
  • Wir betreuen Kinder ab einem Alter von 6 Monaten bis zur Schulreife.

        Z U S A M M E N A R B E I T   M I T    D E N   E L T E R N

Vor dem Krippeneintritt findet ein erstes Gespräch zwischen den Eltern und der Krippenleitung statt: Das Konzept wird vorgestellt, Haus und Garten werden besichtigt, Wünsche werden besprochen und Fragen beantwortet. Vor dem Eintritt findet ein Eingewöhnungsgespräch statt, in dem u.a. der konkrete Ablauf der Eingewöhnung besprochen wird. Danach folgt ein Mal jährlich ein Standortgespräch. Ein Gesprächsleitfaden zu beiden Gesprächen liegt vor.

E I N G E W Ö H N U N G S K O N Z E P T  (Druckdatei)

Schon im ersten Informationsgespräch besprechen wir mit den Eltern unser Eingewöhnungskonzept. Der behutsame Aufbau einer tragfähigen Beziehung zwischen dem Kind und der neuen Bezugsperson steht im Mittelpunkt. Sie müssen miteinander vertraut werden. Dazu gehört die Anwesenheit eines Elternteils für einen gewissen Zeitraum: mindestens an drei Tagen sind sie mit ihrem Kind anwesend ohne dass eine Ablösung versucht wird. Ein allmähliches Ablösen von den Eltern geschieht in der Regel innerhalb von 2 bis 4 Wochen.

Die Schritte der Ablösung werden am Kind selbst abgelesen. Eltern und Erzieher müssen in dieser Zeit eng zusammenarbeiten. Grundlage unseres Eingewöhnungskonzepts ist das „Berliner Modell“, das von Joachim Laewen (Institut INFANS) entwickelt wurde.

T A G E S A B L A U F : (Druckdatei)

E R N Ä H R U N G

Wir achten auf eine kindgerechte, ausgewogene und vollwertige Ernährung. Täglich wird frisch und saisongerecht gekocht. Ein Wochenplan hängt aus und zeigt den rhythmisch sich wiederholenden Speiseplan. Wir kochen vegetarisch, vor allem mit Getreide, Gemüse und Milchprodukten, soweit wie möglich in Bioqualität und von regionalen Anbietern. Wir gehen sparsam mit Salz, Zucker und Fett um und verwenden lieber frische Gewürze und kaltgepresste Öle.

S I C H E R H E I T S K O N Z E P T 

Da ein Kind Risiken eingehen muss, um sich Kompetenzen anzueignen, ist ein bewusster Umgang mit Gefahren seitens des Personals unabdingbar. Dabei hat die Sicherheit der Kinder erste Priorität. Sicherheit und Brandschutz sind Themen, die in regelmässigen Abständen in den Konferenzen besprochen werden. Es gibt ein Notfallblatt, das wichtige Telefonnummern und Handlungsanweisungen bei Unfällen komprimiert zusammenfasst und ein Blatt Sicherheit im Brandfall. Beide hängen an mehreren Stellen im Haus aus ( siehe Beilage 5 und 6 im detaillierten Betriebskonzept. Je zweimal im Jahr findet mit allen Mitarbeitenden eine Brandschutz- und eine Notfallübung statt. Massnahmen zur Sicherheit der Kinder sind z.B. Regelungen zur Schliessung der Haustür, doppelte Sicherung beim Abgang zum Keller, festes Ritual beim Rauf- und Runtergehen der Treppe, Schutzvorrichtung am Herd in der Küche, Klemmschutz bei Türen, Installation von Rauchmeldern und Ausstattung des Hauses mit kindersicheren Steckdosen.

H Y G I E N E K O N Z E P T 

Ein Küchenhygieneblatt und ein allgemeines Hygieneblatt zum Umgang mit den Kindern hängt aus. Für beide Bereiche gibt es eine verantwortliche Mitarbeiterin. Beide Blätter werden mindestens 1 mal jährlich, in der Regel im August oder September, mit den Mitarbeitenden, dem Lehrling und den Praktikantinnen besprochen und ggf aktualisiert. Sie hängen in der Küche („Küchenhygiene“) und in den Bädern („Hygienerichtlinien“) aus.

      A L L G E M E I N E  G E S C H Ä F T S B E D I N G U N G E N