Schutzkonzept für die Kinderbetreuung im Chinderhuus zum Dischtelfink

Gültig ab 8.12.2021, neu bearbeitet 18.8.20/ 30.9.20/ 5.10.20/ 3.11.20/ 25.1.21 / 24.6.21 / 26.11.21 / 8.12.21

Gemäss Verordnungen des Bundes und kantonaler Regelungen vom 7.12.21          

verantwortlich: Sarah Thüring, Pädagogische Leitung

Ziele: Ziel der Schutzmassnahmen ist es schwere Covid 19 Erkrankungen zu verhindern und Neuinfektionen auf niedrigem Niveau zu halten, insbesondere nach den vom Bundesrat am 29.4.20 beschlossenen Lockerungen. Das vorliegende Schutzkonzept beschreibt den Schutz der Kinder und der Mitarbeitenden im Kinderhaus zum Dischtelfink.

Grundsätzliches: Wir richten uns soweit wie möglich nach den Empfehlungen und Hygieneregeln des Bundesamt für Gesundheit (BAG) und den Weisungen der kantonalen Gesundheitsbehörden. Die bereits am 13.3.20 getroffenen internen Massnahmen gelten weiterhin (siehe Aushang).

Jede Massnahme muss auf das Wohl des Kindes ausgerichtet sein. Ein enger Kontakt ist bei der Pflege und Betreuung von Kleinkindern unabdingbar.

Punkt 1-9

  1. Unter den Mitarbeitenden und zwischen Mitarbeitenden und Eltern ist wenn möglich ein Abstand von 1,5 m einzuhalten. Darauf ist besonders beim Bringen und Abholen der Kinder zu achten! Distanzvorschriften gelten für Kleinkinder nicht.
  1. Schutzmaskenpflicht: Eltern betreten beim Bringen und Abholen den Dischtelfink mit Schutzmaske. Laut Empfehlung des AKJB vom 7.12.21 und gemäss den Verordnungen des Bundes vom 6.12.21 gilt:
  • Für Eltern und Besucher*innen ab 12 Jahren gilt in den Innenräumen weiterhin Maskenpflicht. 
  • MitarbeiterInnen tragen durchgehend mindestens eine Hygienemaske vom Typ IIR.
  • Im Aussenbereich dürfen MitarbeiterInnen, welche geimpft sind, auf die Maskentragepflicht verzichten. Für ungeimpfte Personen bleibt die Maskentragpflicht auch im Aussenbereich bestehen. 
  • Maskenfreie Zeiten sind nur in gut begründeten Einzelfällen (z.B. Eingewöhnung) möglich und müssen streng dokumentiert werden. 
  1. Händewaschen: Die Eltern waschen sich und ihren Kindern beim Eintritt in die Einrichtung im Bad/EG die Hände mit Seife. Ebenso waschen alle Mitarbeitende bei Eintritt in die Einrichtung die Hände mit Seife. Für die Erwachsenen stehen im EG Papierhandtücher bereit. Während des Tages waschen die Betreuer*innen den Kindern mehrmals die Hände mit Seife. Die Stoffhandtücher wechseln wir täglich.
  1. Niesen und Husten geschieht in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch. Geschlossene Behälter für gebrauchte Papiertaschentücher stehen bereit.
  1. Frische Luft: Wir betreuen die Kinder so viel wie möglich im Garten. Die Innenräume werden regelmässig gelüftet.
  1. In den Innenräumen halten wir die Gruppen möglichst klein und konstant. Wir verzichten auf gruppenübergreifende Anlässe. Die Gruppenzusammensetzung und die Mitarbeitenden je Gruppe werden täglich schriftlich dokumentiert.
  1. Essen: die Gruppen essen getrennt. Wir teilen weder Essen noch Getränk. Jeder isst ausschliesslich aus seinem Teller. Wir benutzen Schöpfbesteck. Die BetreuerInnen nehmen bis auf Weiteres keine Mahlzeiten gemeinsam mit den Kindern ein. Die Mitarbeiterinnen essen getrennt von der Gruppe und alleine in einem separaten Raum.
  1. Reinigung: Türklinken, Wasserhähne, Spielflächen werden täglich mit Seifenwasser gereinigt.
  1. Mitarbeitende und Kinder mit Krankheitssymbolen: Mitarbeitende und Kinder mit Symptomen, wie Halsschmerzen, Husten, Brustschmerzen, Fieber  bleiben zu Hause und nehmen zur Klärung des weiteren Vorgehens so rasch wie möglich mit ihrem Arzt/ihrer Ärztin bzw. die Eltern der Kinder mit der Kinderärztin / dem Kinderarzt telefonischen Kontakt auf oder machen den Coronavirus-Check. Der Arzt/ die Ärztin entscheidet über das weitere Vorgehen. Den sich daraus ergebenden Handlungsempfehlungen ist Folge zu leisten und die Einrichtung darüber zu informieren.

Ein einfacher, leichter Schnupfen zählt insbesondere bei Kindern nicht zu den relevanten Symptomen.

Bei «banalen» Symptomen ist entscheidend, ob diese neu aufgetreten sind bzw. zugenommen haben und ob weitere Symptome wie z.B. Fieber oder akuter Husten (meist trocken) vorliegen.

Erkrankte Familienangehörige der Mitarbeitenden und der Kinder:

Bei einem Corona-Fall in der Familie der Mitarbeitenden (im gleichen Haushalt lebend) oder in der Familie eines Kindes bleibt diese Person mit der ganzen Familie in Quarantäne. Entwickelt sie in dieser Zeit keine Symptome, darf sie nach 10 Tagen wieder in die Betreuungseinrichtung.

Eltern melden der Leitung der Kindertagesstätte bestätigte Corona-Fälle sowie Verdachtsfälle in ihrem Haushalt. Bei bestätigten Corona-Fällen von Mitarbeitenden oder betreuten Kindern werden Massnahmen zusammen mit dem kantonsärztlichen Dienst festgelegt.

Ausstehendes Testresultat

Wenn ein Elternteil, ein Geschwister oder eine im gleichen Haushalt lebende Person auf COVID-19 getestet wurde, das Resultat aber noch ausstehend ist, dürfen die Kinder die Einrichtung bis zum Vorliegen des Testergebnisses weiter besuchen, solange sie keine Symptome aufweisen. Es wird aber empfohlen, dass sie zu Hause bleiben.